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Ron Kruggel im Kampf um den Ball - sinnbildlich für das ganze Spiel

A – Junioren zeigen zwei Gesichter

Nach dem furiosen Einzug ins Pokalfinale am vergangenen Dienstag mussten die A – Junioren der SG Wandlitz/ Basdorf am heutigen Sonntag wieder den harten Ligaalltag erfahren und gewinnen nach viel Kampf mit 3:1 gegen den FSV Lok Eberswalde. Hatten die Jungs am 01. Mai noch mit einer super Teamleistung und Kampfeswillen überzeugen können, zeigten sie heute ein völlig anderes Gesicht. Mit einfachsten Fehlern und einer einfach schlechten Gesamtleistung, machten sie sich das Spiel über 90 Minuten selbst schwer.

In den vergangenen Ligaspielen der Rückrunde hatte es die Mannschaft nicht geschafft, genauso souverän aufzuspielen, wie in der Hinrunde. Dies sollte heute gegen Lok Eberswalde endlich einmal geändert werden. Allerdings fanden die Jungs von Beginn an keinen richtigen Rhythmus im eigenen Spiel, sodass kaum Druck auf den Gegner ausgeübt werden konnte. Es unterliefen immer wieder schwerwiegende Fehler im eigenen Aufbauspiel. So auch in der 11. Minute, als der Ball am eigenen Strafraum verloren wurde und der gegnerische Stürmer in Ruhe zum 0:1 einschieben konnte. Wieder hätte man denken können, dass dies ein Weckruf sein könnte, aber dem war mal wieder nicht so. Zwar konnte Roman Schmidt nur zwei Minuten nach dem Rückstand, in der 13. Minute, aus Getümmel einen Kullerball in der linken unteren Ecke zum Ausgleich platzieren, aber im Verlauf der kompletten ersten Hälfte, war die Mannschaft nicht zu sehen. So ging es völlig verdient nach 45 Minuten mit einem 1:1 in die Halbzeit.

Während die Gäste aus Eberswalde bester Laune waren, konnte man auf Wandlitze Seite nicht zufrieden sein. Die Vorgaben des Trainerteams waren einmal mehr nicht umgesetzt worden und der Mannschaft unterliefen viel zu viele teils eklatante Probleme. Schon zur Halbzeit hätten Trainer Matthias Händler und Tilo Nawrazala, nach eigener Aussage am liebsten sechsfach gewechselt. Die Devise war nun klar – die erste Halbzeit zu vergessen und in der zweiten Hälfte so ziemlich alles besser zu machen.

Die Mannschaft schaffte es aber leider nicht, dieses Vorhaben umzusetzen. Hätte man mit mehr als drei Toren Unterschied gewonnen, wäre die Mannschaft wieder auf Tabellenplatz eins gesprungen. Dieser Situation war sich die Mannschaft aber zu keinem Moment dieser Möglichkeit bewusst. Das Spiel verlief sich im Mittelfeld, sodass beide Torhüter beschäftigungslos blieben, während keine Mannschaft im Mittelfeld die Oberhand gewinnen konnte. Erst in der 77. Minute war es wieder Roman, der sich mit einem Solo durchsetzen konnte und den Ball aus 16 Metern trocken in der linken Ecke versenkte. Zehn Minuten später hatte sich Roman wieder einmal durchgesetzt, den Ball nach außen zu Max Prollius gebracht hatte, der den Ball scharf in den Strafraum brachte, wo Ron Kruggel nur noch den Fuß hinhalten musste und zum 3:1-Endstand traf.

Mit einer desaströsen Leistung geht die Mannschaft nun in eine der wichtigsten Wochen der Rückrunde. Erst trifft man am Mittwoch auf den Tabellendritten aus Schwedt und dann am Sonntag auf den Verfolger der SpG RW Schönow/Zepernick. Beide Mannschaften hatten den Wandlitzern in der Hinrunde die einzigen Niederlagen beschert. Es gilt also nun, dieses Spiel abzuhaken, die drei Punkte mitzunehmen und mit voller Konzentration in die kommende Woche zu starten und die nächsten Siege einzufahren.

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Mit Teamgeist zur Sensation – A- Junioren im Pokalfinale

Es war ein wahrer Kraftakt, den die A-Junioren der SG Wandlitz/Basdorf da am 01. Mai zu bewältigen hatten. Am Ende war die Freude riesengroß. Die Mannschaft schlägt Brandenburg-Ligisten SV Grün-Weiß Brieselang mit 3:1- Der Sieg sichert den Einzug ins Finale des AOK-Landespokal, in dem nun Titelverteidiger Energie Cottbus wartet.

Alles war angerichtet, um Historisches zu schaffen. Knapp 500 Zuschauer waren am 01. Mai gekommen, um dem Halbfinale der A-Junioren im AOK-Landespokal zwischen unseren Jungs und dem SV Grün-Weiß Brieselang beizuwohnen. Vor großer Kulisse ging es dann samt Auflaufkindern beider Vereine aufs Spielfeld. In den ersten Minuten zeigten sich beide Mannschaft leicht nervös. Trotzdem kamen die Gäste besser ins Spiel und nahmen das Heft in die Hand. In der kompletten ersten Hälfte zeigte sich die Wandlitzer Mannschaft mit viel zu viel Respekt, sodass sie Brieselang über weite Strecken hinweg zu viel Raum gaben. Trotzdem kamen die Wandlitzer zur ersten Chance des Spiels. In der 15. Minute scheiterte erst Felix Fritzsche an einem Bein eines Abwehrspielers und dann schoss Roman Schmidt den Ball freistehend knapp über das Tor. Sechs Minuten später bekamen die Gastgeber dann einen Freistoß knapp vor dem gegnerischen Strafraum zugesprochen. Aus 18 Metern Torentfernung musste der gegnerische Torwart all sein Können aufbieten, um den von Adrian Welz getretenen Freistoß gerade noch so aus der rechten oberen Ecke zu kratzen. Die Mannschaft aus Brieselang hatte zwar den deutlichen Vorteil beim Ballbesitz, schaffte es aber nicht, gefährlich vor das Wandlitzer Tor zu kommen. Trotzdem stand es in der 32. Minute plötzlich 0:1, als der gegnerische Stürmer Maurice Malak es schaffte sich gegen drei Wandlitzer Verteidiger durchzusetzen, und den Ball im Tor zu platzieren. Dies machte es für die Wandlitzer Jungs, die schon vor dem Gegentreffer zu viel Respekt vor dem Brandenburg-Ligisten gezeigt hatten nicht gerade einfacher. Beflügelt durch die eigene Führung erhöhte Brieselang in der Folge den Druck und tauchte deutlich öfter im Wandlitzer Strafraum auf. Allerdings konnten sie bis zu Halbzeit bis auf die Führung keine wirklichen Chancen vorweisen.

Mit einem 0:1-Rückstand und einem noch völlig offenen Spiel ging es in die Pause. Die Wandlitzer hatten es geschafft äußerst diszipliniert zu stehen, und sich vollkommen auf die eigene Defensivarbeit konzentriert. Dies hatte aber auch dazu geführt, dass sie ihr eigenes Offensivspiel absolut vernachlässigt hatten. Dies wollte das Trainerteam in der zweiten Halbzeit ändern und so ermutigten Matthias Händler und Tilo Nawrazala ihre Mannschaft dazu, mehr Mut zu zeigen und sich mehr zuzutrauen.

Diesen Apell setzte die Mannschaft direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs um. In der 48. Minute konnte sich Ron Kruggel auf der linken Seite durchsetzen und den Ball eiskalt aus spitzem Winkel in der langen Ecke am Torwart vorbei, zum 1:1-Ausgleicht, versenken. Die Wandlitzer spielten nun auf einmal viel befreiter auf. Die Mannschaft zeigte Initiative und versuchte nun das Spiel an sich zu ziehen. Damit einher ging aber auch eine Öffnung in der Defensive, die den Gästen Räume eröffnete. Allerdings stand die Wandlitzer Abwehr wieder einmal stabil und ließ kaum Chancen zu. Dann mussten die Wandlitzer Anhänger aber mit ansehen, wie das Trainergespann zweimal verletzungsbedingt wechseln musste. Erst verletzte sich Max Heyne leicht am Oberschenkel und wurde in der 55. Minute gegen Adrian Fischer ausgewechselt. Nur neun Minuten später in der 64. Minute musste Felix Fritzsche dann nach einer Verteidigungsaktion im eigenen Strafraum raus. Bitter, dass er sich bei dieser Aktion das Kreuzband riss und somit den Rest der Saison verpassen wird. Für ihn kam Maximilian Butschkat ins Spiel. Trotzdem ließ sich die Mannschaft von diesen Rückschlägen nicht beeindrucken. In der 67. Minute wurde Stürmer Roman Schmidt im Brieselanger Strafraum dann rüde von den Beinen geholt, sodass dem Schiedsrichter nichts anderes übrigblieb, als auf den Punkt zu zeigen. Den folgenden Strafstoß verwandelte Ron Kruggel souverän zum 2:1. Die Gäste zeigten nun deutlich, dass sie sich mit diesem Spielstand nicht zufriedengeben wollten. Sie schafften es allerdings nicht gezielt nach vorne zu spielen, sodass sie erst einmal gegen die Wandlitzer Hintermannschaft anrannten. Die Wandlitzer hingegen drängten nun, angepeitscht von den Fans, aufs nächste Tor. In der 74. Minute war es dann soweit – Roman Schmidt traf nach sehenswerter Einzelleistung zur 3:1-Führung. Die Gäste reagierten sofort doppelt und drückten nun auf den Anschlusstreffer. Die Wandlitzer ließen sich mit der Führung im Rücken hinten reindrücken und setzen alles auf die Verteidigung. In den letzten zehn Minuten passierte nicht mehr viel sodass sich nach letztlich 94 Minuten alle in den Armen lagen und der Jubel kein Ende mehr fand.

Nach einer starken Mannschaftsleistung und 94 Minuten Hingabe stehen die Wandlitzer A – Junioren vollkommen verdient im Pokalfinale. Dort trifft man dann am Pfingstsonntag auf den Regionalligisten Energie Cottbus. Vorher stehen für die Mannschaft aber noch drei wichtige Spiele im Ligaalltag an, die unbedingt gewonnen werden müssen, um den Traum von der erneuten Meisterschaft nicht schon begraben zu müssen. Nächster Gegner ist am Sonntag der FSV Lok Eberswalde.

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A – Junioren siegen – haben aber schwer zu kämpfen

Nach der Niederlage an Spieltag (13) gewinnen die A – Junioren der SG Wandlitz/Basdorf ihr zweites Spiel in Folge. Am gestrigen Sonntag gewinnen sie auswärts gegen den FC Straußberg mit 3:4. In einem großen Kraftakt schaffen sie es, den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten, schaffen es aber weder spielerisch zu überzeugen, noch das Spiel zu dominieren.

Das Ziel war klar – ein Pflichtsieg musste her. Die A-Junioren hatten in den vergangenen Wochen geschwächelt und dem sollte entgegengewirkt werden. Dieser Plan wurde aber schon nach einer Minute vorläufig zunichte gemacht, als ein Freistoß von der rechten Seite einen Strausberger Stürmer fand, der mutterseelen allein zwei Meter vor dem Tor nur noch einschieben musste. Abwehr und Torwart kalt erwischt stand es also 1:0 für die Hausherren. Die Vorgaben des Trainerteams, den Gegner früh im Aufbauspiel zu stören und dieses zu unterbinden, wurden überhaupt nicht umgesetzt. Die Mannschaft schien wie in Schockstarre, aus der sie sich nur mühsam befreien konnte. Die Jungs schafften es besser ins Spiel zu kommen und wurden für ihre Mühen belohnt, als Steffen Hennig, nach einer perfekt geschlagenen von Adrian Welz zum Ausgleich einköpfen konnte. Trotzdem zeigten die Wandlitzer immer wieder desaströse Fehler im Aufbauspiel und offenbarten im Mittelfeld riesige Lücken. Wenn es einmal gefährlich wurde, entstand die Chance auf der linken Seite. Auf dieses Auftreten reagierten die Trainer sofort und stellten nach 25 Minuten das System und die Aufstellung noch einmal völlig um. Nach 28 Minuten konnte im Mittelfeld der Ball erobert werden Roman Schmidt konnte sich bis zum gegnerischen Strafraum durchsetzen. Dort legte er den Ball auf Kenneth Sesselmann quer, der den Ball aber nicht erreichen konnte. Der zweite Ball landete wieder bei Roman, der ihn im langen Eck zur 1:2-Führung platzieren konnte. Statt die Führung aber zu nutzen um Ruhe und Sicherheit in das eigene Spiel zu bekommen, stand es zwei Minuten später schon wieder 2:2, als ein Strausberger nach einem Ballgewinn im Mittelfeld, das eins gegen eins mit dem Wandlitzer Torwart für sich entscheiden konnte und einschob. In der 37. Minute war es dann Max Heyne, der nach einem Querschläger im Strafraum und Brustvorlage von Ron Kruggel den Ball per Volley ins linke obere Eck hämmerte.

Aufgrund der schwachen ersten Hälfte der gesamten Mannschaft wechselten Tilo Nawrazala und Matthias Händler zur Pause gleich dreifach und brachten Adrian Fischer, Marcel Petrahn und Josef Pryzibilla, die für Ruhe im Mittelfeld und Abwehr und mehr Kreativität im Spiel sorgen sollten. Das einzige positive Fazit, welches die beiden Trainer ziehen konnten, war dass die Mannschaft sowohl nach Rückstand und Ausgleich zurückgekommen war und ein 2:3 in die Pause „gerettet“ hatte.

Nach der Pause schien es als hätte die Halbzeitansprache gewirkt, als Wandlitz gleich mehrfach gefährlich vor dem Straßberger Tor auftauchte. Erst konnte Kenneth einen Querpass von Roman aus fünf Metern nicht zählbar verwerten, dann traf Steffen nach einer Ecke nur den Querbalken und auch Marcel tauchte frei vor dem Tor auf, trat aber im entscheidenden Moment des Abschlusses in den Rasen. Am Ende des furiosen Beginns konnte sich Kenneth auf der linken Seite durchsetzen und den Ball von der Grundlinie auf Roman zurück, der den Ball eiskalt versenkte. Allerdings wurde er vom Schiedsrichter zurückgepfiffen, der auf Toraus entschied und die Wandlitzer somit um ein klares Tor brachte. Wenig später sollte der Schiedsrichter wieder zu einer zentralen Figur des Spiels werden. Ein Wandlitzer Schuss wurde von einem Strausberger Verteidiger auf der Torlinie per Handspiel geklärt. Den Nachschuss verwandelte Adrian Fischer, wurde aber zurückgepfiffen, da der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Kurioserweise zückte dieser aber nur die gelbe, anstatt der roten und gerechtfertigten Karte. Den Strafstoß konnte Roman Schmidt leider nicht verwandeln und scheiterte am Hintermann. In der 73. Minute schafften es die Jungs dann einmal wirklich schnell zu machen und so konnte Adrian Fischer den Konter in eine 2:4-Führung ummünzen. Wiederum sieben Minuten später kam Strausberg aber noch einmal ran, als die Wandlitzer Hintermannschaft bei einem Einwurf total schlief und der gegnerische Stürmer aus acht Metern völlig frei zum Schuss kam und zum 3:4-Endergebnis traf.

Letztlich schafft es die Mannschaft die Pflichtaufgabe zu erfüllen und holt sich die nächsten drei Punkte. Auch wenn vieles schief lief und eines der eher schlechteren Spiele gezeigt wurde, liegt der Fokus nun auf dem Pokal-Halbfinale am 01. Mai. Einziger Lichtblick des Spiels war Max Heyne, der sich über 90 Minuten aufgeopfert hatte und deutlich die meisten Laufkilometer abgerissen hatte.

Am 01. Mai trifft die Mannschaft mit dem SV Grün-Weiss Brieselang auf den nächsten Gegner aus der Brandenburgliga. Im Rahmen des Wandlitzer Frühlingsfestes werden bei bestem Wetter wieder zahlreiche Zuschauer erwartet.

Anpfiff des Halbfinales im AOK-Landespokal ist am 01. Mai um 11.30 in der Eintracht-Arena in Wandlitz

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A – Junioren zeigen Moral und siegen wieder

Die A-Junioren der SG Wandlitz/Basdorf haben die derbe Niederlage des vorherigen Spieltags vergessen gemacht und besiegen Victoria Templin mit 4:0. In einem einseitigen Spiel gaben sie niemals das Heft aus der Hand und fahren einen verdienten Sieg ein.

Nach dem Debakel beim FV Erkner mit der 3:4-Niederlage mussten die A-Junioren der SG Wandlitz/Basdorf eine deutliche Reaktion zeigen. Schon vor Spielbeginn forderte das Trainerteam Matthias Händler und Tilo Nawrazala dementsprechend von der Mannschaft alles aus sich herauszuholen.

In der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft in der Folge, dass der Warnschuss angekommen war und zog das Spiel sofort an sich. Schon in der 14. Minute klingelte es das erste Mal im Templiner Kasten, als Max Heyne einen Fehler in der Hintermannschaft ausnutzte, sich geschickt im Strafraum durchsetze und den völlig freien Adrian Fischer fand, der nur noch einschieben musste. Die Jungs ließen dem Gegner in den ersten Minuten keine Luft zum atmen und kamen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Zehn Minuten nach der Führung landete der Ball nach einem Eckball plötzlich in den Füßen von Adrian Welz, der sich ein Herz fasste und den Ball in der rechten unteren Ecke versenkte.

Die Mannschaft hielt die Taktzahl weiterhin hoch, sodass der Gegner aus Templin keinen Zugriff aufs Spiel bekam und Torwart Florian Schweitzer beschäftigungslos blieb. In der 35. Minute eroberten die Wandlitzer den Ball auf der rechten Seite. Adrian Fischer zeigte Spielübersicht und fand Marcel Petrahn auf der anderen Seite des Spielfelds. Dieser ließ einen Gegner aussteigen und konnte aus 16 Metern gekonnt einschieben und sein erstes Saisontor feiern. Mit der 3:0-Führung ging es dann in die Halbzeit.

In den letzten Minuten der ersten Hälfte hatte die Mannschaft die ersten konditionellen Defizite, sodass der Spielfluss ins Stocken kam. In der Halbzeit appellierten die Trainer nochmal an die Motivation der Mannschaft.

Die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich dem Ende des ersten Durchgangs. Wandlitz spielte nun nicht mehr so dominant und der Gegner konnte mehr Spielanteile erlangen. Während die Gäste im Mittelfeld immer wieder die Oberhand hatten, stand die Wandlitzer Abwehr wie ein Felsen in der Brandung. Adrian Welz, Steffen Henning, Heinrich Kühn und Florian Pillep ließen überhaupt nichts anbrennen und spielten eines der besten Spiele der Saison. Erst in der 83. Minute konnte Max Heyne zum 4:0-Endstand treffen, nachdem er brillant von Maximilian Butschkat geschickt worden war und den Ball am Torwart vorbeispitzelte.

Letztlich verdient gewinnen die Wandlitzer A-Junioren gegen Templin. In einem Spiel mit Potenzial zur Besserung, zeigte die Mannschaft einige gute Momente, schaffte es aber nicht, über den gesamten Spielverlauf hinweg die Taktzahl hochzuhalten. Besonders zu erwähnen sind Kapitän Niklas Krüger und Innenverteidiger Heinrich Kühn. Beide zeigten sich von ihrer besten Seite mit toller Übersicht, starker Laufarbeit und guten Ansagen und machten bei weitem ihr bestes Spiel der Saison.

Nach der bitteren Niederlage war dieser Sieg enorm wichtig, um Schwung mit in die nächsten Wochen zu nehmen. In den kommenden 14 Tagen warten fünf wichtige Spiele, inklusive Pokal-Halbfinale, auf die Mannschaft.

Nächster Gegner am kommenden Sonntag ist der Tabellenneunte des FC Strausberg.

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A – Junioren gewinnen Derby und stehen im Halbfinale

Die A-Junioren der SG Wandlitz/ Basdorf schlagen am Ostermontag den FSV Bernau souverän mit 4:0 und sicherten sich so den Einzug ins Halbfinale des AOK-Landespokals. Vor knapp 200 Zuschauern lässt die Mannschaft keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen und mussten mehr mit den äußeren Bedingungen, als mit dem Gegner kämpfen.

Nachdem das Pokalspiel schon am Osterwochenende wegen der widrigen Wetterbedingungen vom Rasenplatz der Eintracht-Arena auf den Kunstrasenplatz in Wandlitz verschoben werden musste, bot sich der Mannschaft am gestrigen Morgen ein kurioser Anblick. Der gesamte Platz war mit einer Schneeschicht überzogen. Also hieß es für Spieler und Trainer erst einmal zur Schneeschippe zur greifen und Linien und die beiden Strafräume zu räumen. Nach getaner Arbeit war trotzdem noch ein wenig Zeit, sich in Ruhe auf das Spiel vorbereiten zu können.

Das es an der Motivation nicht fehlen würde, ergab sich schon aus der Paarung selbst. Das Derby hatte es im Bereich der A-Junioren lange nicht gegeben, und dadurch, dass es um den Einzug ins Halbfinale ging, war der Andrang entsprechend groß.

Die Mannschaft zog von Beginn an das Spiel an sich und zeigte sich in der gegnerischen Hälfte. Schon nach neun Minuten traf Steffen Hennig zum 1:0, als er nach einem Freistoß von Adrian Wels hellwach war und den Ball aus fünf Metern versenkte. Die Bernauer Mannschaft zeigte sich überaus beeindruckt und schaffte es nicht, vernünftig in Spiel zu finden. Fünf Minuten später konnte sich Kenneth Sesselmann auf der linken Seite bis in den Strafraum durchsetzen und fand im Rückraum Ron Kruggel, der den Ball in der linken Ecke, zur 2:0-Führung platzierte. In der Folge konnten die Wandlitzer dominant aufspielen sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Allerdings fehlte das letzte bisschen, um zu weiteren hochkarätigen Chancen zu kommen. So verlief das Spiel ziemlich ereignislos bis zur 42. Minute, als Roman Schmidt aus spitzem Winkel das 3:0 markieren konnte.

Mit diesem überaus verdienten Ergebnis ging es in die Halbzeit. Hier musste das Trainerteam die Jungs aber wieder ermahnen, dass sie wieder mehr als Team spielen sollten, anstatt sich auf die eigenen Aktionen zu konzentrieren.

Die Anweisungen konnte die Mannschaft in der Folge leider nicht umsetzen, sodass das Spiel weitestgehend im Sande verlief. Ohne nennenswerten Aktionen konnten sich Mannschaft und Fans dann über das 4:0 in der 80. Minute freuen, als Max Heyne nach Vorlage von Adrian Fischer, aus 16 Metern traf. Einen bis dato ruhigen Tag durfte Torwart Florian Schweitzer erleben, der im Ganzen Spiel auf gerade einmal 20 Ballkontakte kam. Spannend wurde es vor ihm nur noch einmal in der 90. Minute, als der Schiedsrichter nach einer Bernauer Ecke auf den Elfmeterpunkt zeigte. Den anschließenden, nicht besonders gut geschossenen Strafstoß, konnte er aber souverän parieren, und so die Null halten.

Schlussendlich gewinnen die Jungs völlig verdient und souverän das Derby und können sich damit den Einzug ins Halbfinale sichern. Die Mannschaft darf sich nun zu den vier besten Mannschaften des Landes Brandenburg zählen.

Ein großer Dank gilt wie eigentlich immer den Müttern der Spielern, die wieder ein nicht zu übertreffendes Verpflegungsangebot auf die Beine gestellt hatten.

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A-Junioren vor Derby im Landespokal

Die A-Junioren der SG Wandlitz/Basdorf wollen im Pokal die nächste Sensation einfahren und im Kampf um das Halbfinale gegen den Lokalrivalen FSV Bernau den nächsten Achtungserfolg erzielen.

Die Geschichte der A-Junioren der SG Wandlitz/ Basdorf im AOK-Landespokal 2017/18 ist bekannt. Während die Mannschaft in Runde zwei fast am Ligakonkurrenten aus Petershagen-Eggersdorf gescheitert war und nur knapp mit 1:2 gewonnen hatte, wurden in der Folge zwei Brandenburgligisten aus dem Wettbewerb befördert.

Als erstes dran glauben musste die A-Jugend des JFV Havelstadt Brandenburg, die mit 4:2 aus der Wandlitzer Eintracht-Arena befördert wurden. Gegner im Achtelfinale war der SV Falkensee-Finkenkrug – aktuell immerhin vierter der Brandenburgliga. Hier taten sich unsere Jungs schwerer, siegten am Ende aber trotzdem ich mit 4:3.

Nun also Viertelfinale. Gegner dieses Mal kein geringerer als die Nachbarn aus Bernau vom FSV – Derby!

Schon vor dem Pokalachtelfinale hatte Trainer Matthias Händler gesagt, dass sich die Mannschaft vor niemandem zu verstecken brauche, wenn sie ihr volles Potenzial ausschöpft. Dieser Leitsatz gilt nach dem darauffolgenden Sieg nun umso mehr.

Für die Mannschaft läuft in dieser Saison bisher alles nach Plan und so soll es auch bleiben.

 Als Tabellenführer der Landesklasse Ost empfangen die Jungs nun also den nächsten Brandenburgligisten und wollen weiter an ihrer Geschichte basteln!

 Damit der Wunsch vom Halbfinale wahr werden kann, brauchen die Jungs aber auch wieder die tat- und stimmgewaltige Unterstützung des Wandlitzer Publikums!

 Das Spiel findet am kommenden Montag, Ostermontag, den 02.04.208 um 10.30 Uhr in der Eintracht-Arena in Wandlitz (Oranienburger Straße 34a, 16348 Wandlitz) statt.

 Wer also über die Ostertage nicht verreist ist, hat keine Ausrede sich dieses Top-Spiel am Feiertag nicht anzuschauen, und die Jungs der A-Junioren zu unterstützen!

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A-Junioren starten furios in die Rückrunde und beschenken somit auch Super-Fan

Die A-Junioren der SG Wandlitz/ Basdorf gewinnen ihr Rückrunden-Auftaktspiel souverän mit 0:14 gegen den SV Germania 90 Schöneiche. Mit diesem Sieg bessern sie nicht nur ihr Torverhältnis deutlich auf, sondern schaffen es auch, die Tabellenführung zu behalten. Den Sieg widmete die Mannschaft Fan Colleen Sesselmann, die ihren 10. Geburtstag feiern durfte.

Nach einer überaus erfolgreichen Hinrunde, die mit der Herbstmeisterschaft belohnt worden war, wollten die A-Junioren auch im Kalenderjahr 2018 an die Erfolge anknüpfen und die Landesklasse Ost weiter aufmischen. Noch vor dem Aufwärmen war es der Mannschaft erst einmal eine Herzensangelegenheit, Super-Fan Colleen Sesselmann mit einem Ständchen zu ihrem Geburtstag zu beglückwünschen, die ihren Geburtstag im Tropical Islands feierte und daher das Spiel verpassen musste.

Gegner war die Mannschaft des SV Germania 90 Schöneiche. Die Jungs zeigten sich von Anfang an hoch motiviert und es dauerte nicht lange, bis es das erste Mal im Schöneicher Kasten klingelte. In der 5. Minute war es Top-Torschütze Roman Schmidt, der nicht lange fackelte und aus 16 Metern Torentfernung den ersten Treffer markierte. Nur drei Minuten später war es abermals Roman, der nach einer Ecke im anschließenden Getümmel im Strafraum den kühlsten Kopf behielt und den Torwart zum 0:2 überspielte. Wieder dauerte es nicht lange und schon in der 10. Minute hieß es dann schon 0:3. Nach einer Flanke von Marcel Petrahn, leitete Adrian Fischer den Ball in Richtung des langen Pfostens weiter, wo Adrian Welz goldrichtig stand und einschieben konnte. Die Mannschaft ließ trotz der frühen deutlichen Führung nicht nach, und kam so zu hochkarätigen Chancen, die nicht selten zum Erfolg führten. In der 16. Minute durfte Roman dann zum dritten Mal jubeln, nachdem er den Ball nach einem Doppelpass mit Adrian Fischer im Winkel versenkte. Die Wandlitzer Bank hatte kaum aufgehört zu jubeln, da heiß es auch schon 0:6. Felix Fritzsche hatte sich ein Herz gefasst und den Ball aus 20 Metern im rechten Eck platziert. Dachte man die Mannschaft würde nachlassen, lag man völlig daneben. Schon in der 22. Minute war es Ron Kruggel, der allein in den Strafraum marschiert war und den Ball nur noch einschieben musste. Mit der 0:7-Führung ließen die Jungs es nun erstmals etwas ruhiger angehen. Trotzdem fand das Spiel fast ausnahmslos in der Schöneicher Hälfte statt, sodass die Mannschaft nach Abschnitt eins auf 90% Ballbesitz kommen sollte. Der Gastgeber schaffte es ein einziges Mal gefährlich vor das Wandlitzer Tor. Die Situation konnte aber durch Kapitän und Ersatzkeeper Niklas Krüger souverän pariert werden. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff war es wieder Roman, der den Ball aus zehn Metern zum 0:8 unter die Latte drosch. Nur vier Minuten später markierte Max Heyne den 0:9-Halbzeitstand. Nach einem Querpass von Ron spitzelte er den Ball am Torwart vorbei ins Glück.

In der Halbzeitpause gab das Trainerteam die Marschroute vor, das Spiel exakt genauso weiterzugestalten, und nicht nachzulassen. Dies gelang der Mannschaft nur bedingt, sodass die Torflut aus Hälfte eins ein wenig nachließ. Die Wandlitzer spielten weiter nach vorne, waren hinten aber nicht mehr so konsequent, und ließen die eine oder andere Chance mehr, als in Halbzeit eins zu. Schon drei Minuten nach Wiederanpfiff war es der zur Halbzeit eingewechselte Josef Przybilla, der unbedrängt in den Strafraum laufen konnte und den Ball in die linke untere Ecke setzte und so auf 0:10 erhöhte. Nur sieben Minuten später war dann wieder einmal Roman, der nach einem Solo von Abwehrchef Steffen Hennig den Ball wieder einmal nur einzuschieben brauchte und zum sechsten Mal traf. In der 60. Minute kam dann auch Adrian Fischer zum Zug. Er bekam den Ball an der Strafraumgrenze und schlenzte ihn unhaltbar in die obere linke Ecke. Hatte er in der kompletten vergangenen Saison nur ein einziges Mal treffen können, so war der Treffer zum 0:12 bereits sein vierter Torerfolg in der laufenden Saison. Jetzt ließen sich die Jungs etwas gehen und nahmen deutlich Tempo aus dem Spiel. Dieses verlief sich dadurch ziemlich und fünf Minuten später traf Josef dann zum zweiten Mal, indem er den Torwart nach einem Pass von Roman mit einem Heber überspielte. Drei Minuten später markierte Ron dann den 0:14-Endstand mit einem flachen Schuss ins rechte Eck.

Einen äußerst ruhigen Tag erlebte Kapitän Niklas Krüger, der in seinem zweiten Spiel als Torwart – beides Mal mit dem Gegner Schöneiche – die Null halten konnte.

Die A-Junioren schaffen es somit, die Tabellenführung zu behaupten und stellen weiterhin, sowohl die beste Defensive, als auch Offensive der Landesklasse Ost. In der kommenden Woche müssen die Jungs bei der SpG Schwedt/ Vierraden zum Spitzenspiel antreten. Bei dem Aufeinandertreffen des Tabellenersten gegen den Zweiten werden beide Mannschaften bis an das Äußerste ihrer Belastungsgrenzen gehen müssen, um den Anderen zu schlagen.

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A – Junioren gewinnen grandiosen Pokalfight gegen Falkensee

Die A- Junioren der SG Wandlitz/ Basdorf schlagen den SV Falkensee-Finkenkrug am gestrigen Sonntag mit 4:3. Nach einer wahren Pokalschlacht zieht die Mannschaft in das Viertelfinale des AOK-Landespokals ein und kann sich somit zu den besten acht Mannschaften Brandenburgs in ihrer Altersklasse zählen.

Tatort: Sportplatz Wandlitz, Sonntag, der 3. Advent um 10.30 Uhr. Das erste Highlight erwartete die beiden Mannschaften bereits vor dem Anpfiff. Gemeinsam mit Einlaufkindern der Wandlitzer Jugend betraten sie vor rund 100 Zuschauern das Spielfeld der Eintracht-Arena. Hier leuchteten nicht nur die Augen der Kinder, auch die Spieler strahlten über das ganze Gesicht.

Das Spiel bot von Anfang an die Qualität, die zu erwarten gewesen war. In den ersten Minuten tasteten sich die Kontrahenten erst einmal ab, wobei Falkensee schon zu einigen Chancen kam. Den ersten Paukenschlag gab es aber dann durch die Wandlitzer Mannschaft. In der 5. Minute war es ein Freistoß von Adrian Welz, der aus etwa 25 Metern von halblinker Position durch den Strafraum hindurch in die untere linke Ecke zur 1:0-Führung einschlug. Zwar konnte ein gegnerischer Verteidiger seinen Fuß noch an den Ball bekommen, diesen aber nicht mehr entscheidend ablenken. Hiervon zeigten sich die Gäste aber wenig beeindruckt und versuchten, ebenso wie die Wandlitzer, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Nach einem missglückten Abstoß konnte der gegnerische Kapitän in der 12. Minute fast zum Ausgleich treffen, scheiterte aber am Wandlitzer Torwart, der somit seinen Fehler noch einmal ausbügeln konnte. Nur drei Minuten später war es dann aber soweit. Wieder hatte sich Kapitän Tom Fassbender aufgemacht und war dieses Mal erfolgreich. Aus 20 Metern setzte er den Ball passgenau in die linke untere Ecke zum 1:1-Ausgleich. Die Uhren waren wieder auf null gestellt und in der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Die Anstrengungen beider Mannschaften wurden immer wieder durch Fehlpässe gestört, die zumeist durch den kaputten Platz bedingt waren. In der 34. Minute war es dann fast wieder der Falkenseer Kapitän, der frei auf den Wandlitzer Schlussmann zulief. Kurz vor dem Strafraum wurde er aber noch von Innenverteidiger Steffen Henning gestoppt wurde, der sich aber nur mit einem Foul zu helfen wusste und die gelbe Karte sah. Den Freistoß aus 16 Metern Torentfernung konnte Torwart Florian Schweitzer gerade noch mit den Fingerspitzen an den Posten lenken, was Adrian Fischer die Chance gab, von der Linie zu klären und so die Führung der Gäste zu verhindern. Diese erhöhten in den letzten Minuten vor der Pause den Druck noch einmal, sodass sich vor allem die Hintermannschaft der Gastgeber immer wieder vor Problemen gestellt sah. In der 41. Minute hatte sich dann die gegnerische Nummer 18 nach einem Steilpass in den Rücken der Abwehr geschlichen und konnte aus fünf Metern zur 1:2- Führung für Falkensee treffen.

In der Pause wusste das Wandlitzer Trainerteam, dass noch nichts verloren war, und ermutigte ihre Mannschaft, ihr Spiel weiter durchzuziehen und genauso konzentriert zu Werke zu gehen, wie in Hälfte eins.

Die Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine, wobei sich die Wandlitzer in den folgenden Minuten deutlich motivierter zeigten, dass Spiel noch einmal auf ihre Seite zu ziehen. In der 52. Minute hieß es dann Elfmeter für die Eintracht, als Felix Fritzsche im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Der etatmäßige Elfmeterschütze der Wandlitzer trat selber an und verwandelte sicher zum 2:2- Ausgleich. Nun zeigten sich Gastgeber gewillt, das Spiel für sich zu entscheiden und schnürten die Mannschaft aus Falkensee am eigenen Strafraum fest. Diese schaffte es nur einige Konter, zu fahren, die aber allesamt verpufften. Die Gastgeber kamen zu einer Reihe von Torchancen, die nicht genutzt werden konnten. Zwischen dem Ausgleich und der 75. Minute bekamen die Zuschauer ein Handvoll Großchancen zu sehen, die nicht zum gewünschten Tor führten. In diese Drangphase hinein, schafften es die Gäste, aus dem Nichts heraus zur 2:3- Führung zu kommen. Nach einem Gewusel im Wandlitzer Strafraum heraus, lag der Ball in der 78. Minute plötzlich im Tor und die Gäste konnten jubeln. Fünf Minuten später brachte das Trainergespann dann Max Heyne für Verteidiger Paul Kregelin, und stellte in der defensive auf eine Dreierkette, um noch einmal alles nach vorne zu werfen. Diese Bemühungen schienen sich auszuzahlen. Nach einer Ecke kam Steffen Henning in der 85. Minute frei zum Schuss, der aber sensationell vom Gästekeeper pariert wurde. Nur zwei Minuten später wurde Stürmer Roman Schmidt in der 87. Minute auf die Reise geschickt, behielt frei vor dem Torwart die Nerven und schob zum erneuten Ausgleich ein. Noch in dieser Euphorie war es in der 89. Minute wieder Roman Schmidt, der den Ball vom gegnerischen Innenverteidiger erobern konnte und zum 4:3-Siegtreffer traf. Die Wandlitzer stellten in der Defensive sofort wieder um und waren nun darauf bedacht, dass Ergebnis über die Zeit zu bringen. Nach sechs langen Minuten Nachspielzeit war das Spiel dann endlich vorbei und die Freude riesengroß.

Durch großen Einsatz und viel Moral schlagen die A – Junioren den Brandenburgligisten und schaffen die Sensation. Die Aufgabe wird nicht leichter werden, aber die Mannschaft wartet jetzt gespannt auf ihren Gegner im Viertelfinale. Während Trainer Matthias Händler direkt vom Regionalligisten Energie Cottbus träumt, kann man wahrscheinlich auch von leichteren Losen sprechen. Vielleicht wird es ja die dritte Mannschaft aus der Brandenburgliga – und das Sprichwort ist ja bekannt: „Aller guten Dinge…!“

Die Jungs haben sich aber jetzt allemal eine kleine Winterpause verdient, bevor es im neuen Jahr, dann wieder von vorne losgeht. Mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde und vor allem der Herbstmeisterschaft stehen der Mannschaft alle Türen offen – vielleicht den Erfolg aus der letzten Saison zu wiederholen, wer weiß. Im Gespräch mit der moz nach dem gestrigen Spiel formulierte Trainer Händler das Saisonziel – als Aufsteiger in den Top 3 stehen!

In diesem Sinne verabschieden sich die A – Junioren aus dem Jahr 2017 und wünschen allen treuen Lesern gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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