Ü45 empfing Zehdenick

Am vergangenen Mittwoch empfing die Ü45 der Spielgemeinschaft Wandlitz/Klosterfelde die im oberen Tabellendrittel verwurzelten Havelstädter aus Zehdenick. Nachdem im Vorfeld der Kader vom Trainerteam sowohl auf seine mentale als auch physische Fitness geprüft wurde, mussten einige Spieler zuschauen, denn heute mussten alle 100 % geben.

Bereits in der Vorwoche, als man im Derby vom Tabellenführer Zühlsdorf mit einem knappen 3:2 nach Hause geschickt wurde, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Alle spürten es und Trainer Falko Weinert rief das Tagesmotto aus:

“Männer, heute geht was!”

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Coach Weinert bei der Taktikbesprechung

Zum Spiel: Die Gäste machten von Anfang an Druck, jedoch scheiterten Sie beständig am Abwehrbollwerk der Spielgemeinschaft unter der Führung von Keeper Jens Krohn.

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Der Keeper der Gastgeber Jens Krohn beim Abstoß

Aber auch die Eintracht kam zu echten Großchancen, nur mit der Verwertung klappte es anfangs noch nicht so recht. Das kräftezehrende Spiel nahm seinen Lauf und in der 21. Minute verwandelte Marco Ackermann zur Führung der Gastgeber. Welch eine Euphorie!

Einigen Zweikämpfen war dann anzumerken, dass die Zehdenicker das Spiel noch keinesfalls verloren gaben.

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Zehdenick bei einem von ca. 15 Eckstößen

Das körperbetonte Spiel wurde von einigen kleinen verbalen Auseinandersetzungen begleitet, jedoch brauchte der wie immer souverän pfeifende Schiedsrichter Herbert Zimmermann nie ernsthaft eingreifen. Nach der Pause ging es dann mit großem Ehrgeiz und vielen Chancen weiter, doch die Abwehr stand auf beiden Seiten. In der 45. Minute bekam dann der Wandlitzer Knipser Marco Ackermann erneut den Ball auf den Fuß und netzte zum 2:0 ein. Die Freude auf der Seite der Hausherren war groß und man zog sich etwas in die eigene Hälfte zurück, ohne die Möglichkeiten nach vorn aufzugeben.

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Die Gastgeber in der Vorwärtsbewegung

Zehdenick versuchte es nun mit der Brechstange, aber der Anschlusstreffer wollte partout nicht fallen, dachte zumindest der Zehdenicker Trainer, oder wie es schon Ex-Bayern-Profi Jürgen Wegmann vor Jahren so zutreffend beschrieb: “Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.” Mehrfach verfehlten die Gäste um Haaresbreite den Kasten und dann kurz vor dem Abpfiff kamen nochmals die Gastgeber zum Zug: TOOOOR !!! für die Spielgemeinschaft durch einen klasse Treffer von? Na wem wohl: Marco Ackermann belohnte sich und seine Tagesleistung mit einem Hattrick. Im Interview nach dem Abpfiff gab er sich dann bescheiden wie eh und jeh: “Das war heute nicht allein mein Verdienst, sondern eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung!” Auch Trainer Falko Weinert zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge und spendierte Freikarten für den Tanz in den Mai. “Ein oder zwei Gläser Erdbeerbowle sind schon drin, aber mehr nicht!” Denn am 4. Mai geht es schon zum nächsten Auswärtsspiel, zum Tabellennachbarn nach Liebenwalde.

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