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A – Junioren verkaufen sich sehr teuer, verlieren zu hoch, aber verdient

Am Sonntag war es dann endlich soweit: Die A-Junioren der SG Wandlitz/Basdorf trafen im Finale des AOK-Landespokal auf den Regionalligisten des FC Energie Cottbus. Mit einem zu hohen 9:0 müssen sie sich letztlich den Sportschülern geschlagen geben, denen sie in der ersten Halbzeit stark Paroli geboten hatten.

Um die Rahmenbedingungen für die Mannschaft möglichst optimal zu gestalten, hatten sich die Trainer der A-Junioren wieder einmal einiges einfallen lassen. So traf man sich am Sonntag bereits um 12.30 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen, das von den Eltern gekocht wurde am Kunstrasenplatz in Wandlitz. Highlight nach dem Essen: T-Shirts für die gesamte Mannschaft, mit dem bisherigen Weg ins Finale. Bevor die Fahrt nach Hennigsdorf angetreten wurde, stand erst einmal aber noch ein kleiner Verdauungs-Spaziergang an, der die Jungs durchs Wandlitzer Dorf zum Rasenplatz führte. Nach ersten organisatorischen Besprechungen wartete auch schon ein eigens organisierter Reisebus der Barnimer Busgesellschaft, um Mannschaft samt Trainer und Eltern gen Finale zu verfrachten.

Die Wandlitzer Mannschaft startete mit einem großen Respekt in das Spiel. Um nicht von Beginn an ins offene Messer zu laufen, hatte sich das Trainerteam Matthias Händler und Tilo Nawrazala ein ausgeklügeltes 4-5-1-System ausgedacht, welches die Cottbuser möglichst vom eigenen Tor weghalten sollte, indem versucht wurde durch konzentriertes und geordnetes Verschieben, die Räume dicht zu machen. Natürlich gelang dies nicht vollkommen, was nicht zuletzt an der spielerischen Klasse der Cottbuser Spieler lag. Die Mannschaft schaffte es aber, im ersten Abschnitt so konsequent zu verteidigen, dass der Gegner nur zu wenig Torraumaktionen kam. Der massive Fokus auf die Defensivarbeit hatte aber auch zur Folge, dass die knapp 200 Zuschauer nur selten Wandlitzer Offensiv-Bemühungen zu sehen bekamen. Die Jungs schafften es den Vorstößen der Cottbusser immer stand zu halten und es sah lange so aus, als könnten sie mit einem überragenden 0:0 in die Pause gehen. Erst unmittelbar vor der Pause in der 45. Minute bekam der Gegner noch eine Ecke zugesprochen. Was vorher geklappt hatte, passte hier plötzlich nicht, sodass die gegnerische Nummer 20 die Verwirrung für sich zu nutzen wusste und per Kopf zum 1:0 traf.

In der Halbzeitpause appellierte das Wandlitzer Trainerteam noch einmal an den Kampfeswillen der Mannschaft. Die Taktik, die im ersten Abschnitt so grandios aufgegangen war, sollte von der Mannschaft mit der gleichen Konsequenz und Intensität weitergespielt werden.

Direkt nach der Pause wurden die Wandlitzer Bemühungen, aber durch zwei schnelle Tore in der 47. und der 52. Minute im Mark erschüttert. In der Folge öffnete die Mannschaft das Spiel ein wenig, und versuchte sich einigermaßen selber in Stellung zu bringen. Dies gelang aber überhaupt nicht, sodass mit sich dem Gegner aus Cottbus mit fortschreitender Spieldauer und sinkender Kraft immer mehr Räume zum Kombinationsspiel öffneten. Diese wurden eiskalt ausgenutzt, und so erhöhte sich der Spielstand kontinuierlich zu Gunsten der Cottbuser.

Am Ende stand ein 9:0 für die Dominanz in der zweiten Hälfte, war über das gesamte Spiel gesehen zum Leidwesen des Wandlitzer Teams aber zu hoch.

Die Wandlitzer gratulieren der Mannschaft des FC Energie Cottbus zum Pokalerfolg und wünschen ihr für die restliche Saison alles Gute.

Ein großer Dank muss die Wandlitzer Mannschaft auch an gut 150 Fans richten, die sich nach Hennigsdorf aufgemacht hatten, um die Mannschaft stimmkräftig zu unterstützen und zu den unvergesslichen Erinnerungen maßgeblich beitrugen.

Der nächste Dank geht persönlich an Guido Nawrazala, Susi Schulz und Anke Sesselmann, die sich als Sponsoren für die einheitlichen Final-T-Shirts erkenntlich gezeigt hatten.

Ein letzter und größter Dank gilt aber wieder einmal den unermüdlichen Müttern und Vätern, die sich nie zu schade sind, alles für die Mannschaft zu tun und die Jungs zu unterstützen.

DANKE!!!

 Nach einem spielfreien Wochenende, dass sich die Mannschaft redlich verdient hat, geht es in die finalen drei Saisonspiele. Hier werden die Jungs noch einmal alles geben, um den Traum von der Meisterschaft noch wahr zu machen. Nächster Gegner ist am 03.06. die SpG Preussen Eberswalde/ Finowfurt.

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Mit Teamgeist zur Sensation – A- Junioren im Pokalfinale

Es war ein wahrer Kraftakt, den die A-Junioren der SG Wandlitz/Basdorf da am 01. Mai zu bewältigen hatten. Am Ende war die Freude riesengroß. Die Mannschaft schlägt Brandenburg-Ligisten SV Grün-Weiß Brieselang mit 3:1- Der Sieg sichert den Einzug ins Finale des AOK-Landespokal, in dem nun Titelverteidiger Energie Cottbus wartet.

Alles war angerichtet, um Historisches zu schaffen. Knapp 500 Zuschauer waren am 01. Mai gekommen, um dem Halbfinale der A-Junioren im AOK-Landespokal zwischen unseren Jungs und dem SV Grün-Weiß Brieselang beizuwohnen. Vor großer Kulisse ging es dann samt Auflaufkindern beider Vereine aufs Spielfeld. In den ersten Minuten zeigten sich beide Mannschaft leicht nervös. Trotzdem kamen die Gäste besser ins Spiel und nahmen das Heft in die Hand. In der kompletten ersten Hälfte zeigte sich die Wandlitzer Mannschaft mit viel zu viel Respekt, sodass sie Brieselang über weite Strecken hinweg zu viel Raum gaben. Trotzdem kamen die Wandlitzer zur ersten Chance des Spiels. In der 15. Minute scheiterte erst Felix Fritzsche an einem Bein eines Abwehrspielers und dann schoss Roman Schmidt den Ball freistehend knapp über das Tor. Sechs Minuten später bekamen die Gastgeber dann einen Freistoß knapp vor dem gegnerischen Strafraum zugesprochen. Aus 18 Metern Torentfernung musste der gegnerische Torwart all sein Können aufbieten, um den von Adrian Welz getretenen Freistoß gerade noch so aus der rechten oberen Ecke zu kratzen. Die Mannschaft aus Brieselang hatte zwar den deutlichen Vorteil beim Ballbesitz, schaffte es aber nicht, gefährlich vor das Wandlitzer Tor zu kommen. Trotzdem stand es in der 32. Minute plötzlich 0:1, als der gegnerische Stürmer Maurice Malak es schaffte sich gegen drei Wandlitzer Verteidiger durchzusetzen, und den Ball im Tor zu platzieren. Dies machte es für die Wandlitzer Jungs, die schon vor dem Gegentreffer zu viel Respekt vor dem Brandenburg-Ligisten gezeigt hatten nicht gerade einfacher. Beflügelt durch die eigene Führung erhöhte Brieselang in der Folge den Druck und tauchte deutlich öfter im Wandlitzer Strafraum auf. Allerdings konnten sie bis zu Halbzeit bis auf die Führung keine wirklichen Chancen vorweisen.

Mit einem 0:1-Rückstand und einem noch völlig offenen Spiel ging es in die Pause. Die Wandlitzer hatten es geschafft äußerst diszipliniert zu stehen, und sich vollkommen auf die eigene Defensivarbeit konzentriert. Dies hatte aber auch dazu geführt, dass sie ihr eigenes Offensivspiel absolut vernachlässigt hatten. Dies wollte das Trainerteam in der zweiten Halbzeit ändern und so ermutigten Matthias Händler und Tilo Nawrazala ihre Mannschaft dazu, mehr Mut zu zeigen und sich mehr zuzutrauen.

Diesen Apell setzte die Mannschaft direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs um. In der 48. Minute konnte sich Ron Kruggel auf der linken Seite durchsetzen und den Ball eiskalt aus spitzem Winkel in der langen Ecke am Torwart vorbei, zum 1:1-Ausgleicht, versenken. Die Wandlitzer spielten nun auf einmal viel befreiter auf. Die Mannschaft zeigte Initiative und versuchte nun das Spiel an sich zu ziehen. Damit einher ging aber auch eine Öffnung in der Defensive, die den Gästen Räume eröffnete. Allerdings stand die Wandlitzer Abwehr wieder einmal stabil und ließ kaum Chancen zu. Dann mussten die Wandlitzer Anhänger aber mit ansehen, wie das Trainergespann zweimal verletzungsbedingt wechseln musste. Erst verletzte sich Max Heyne leicht am Oberschenkel und wurde in der 55. Minute gegen Adrian Fischer ausgewechselt. Nur neun Minuten später in der 64. Minute musste Felix Fritzsche dann nach einer Verteidigungsaktion im eigenen Strafraum raus. Bitter, dass er sich bei dieser Aktion das Kreuzband riss und somit den Rest der Saison verpassen wird. Für ihn kam Maximilian Butschkat ins Spiel. Trotzdem ließ sich die Mannschaft von diesen Rückschlägen nicht beeindrucken. In der 67. Minute wurde Stürmer Roman Schmidt im Brieselanger Strafraum dann rüde von den Beinen geholt, sodass dem Schiedsrichter nichts anderes übrigblieb, als auf den Punkt zu zeigen. Den folgenden Strafstoß verwandelte Ron Kruggel souverän zum 2:1. Die Gäste zeigten nun deutlich, dass sie sich mit diesem Spielstand nicht zufriedengeben wollten. Sie schafften es allerdings nicht gezielt nach vorne zu spielen, sodass sie erst einmal gegen die Wandlitzer Hintermannschaft anrannten. Die Wandlitzer hingegen drängten nun, angepeitscht von den Fans, aufs nächste Tor. In der 74. Minute war es dann soweit – Roman Schmidt traf nach sehenswerter Einzelleistung zur 3:1-Führung. Die Gäste reagierten sofort doppelt und drückten nun auf den Anschlusstreffer. Die Wandlitzer ließen sich mit der Führung im Rücken hinten reindrücken und setzen alles auf die Verteidigung. In den letzten zehn Minuten passierte nicht mehr viel sodass sich nach letztlich 94 Minuten alle in den Armen lagen und der Jubel kein Ende mehr fand.

Nach einer starken Mannschaftsleistung und 94 Minuten Hingabe stehen die Wandlitzer A – Junioren vollkommen verdient im Pokalfinale. Dort trifft man dann am Pfingstsonntag auf den Regionalligisten Energie Cottbus. Vorher stehen für die Mannschaft aber noch drei wichtige Spiele im Ligaalltag an, die unbedingt gewonnen werden müssen, um den Traum von der erneuten Meisterschaft nicht schon begraben zu müssen. Nächster Gegner ist am Sonntag der FSV Lok Eberswalde.

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A – Junioren gewinnen grandiosen Pokalfight gegen Falkensee

Die A- Junioren der SG Wandlitz/ Basdorf schlagen den SV Falkensee-Finkenkrug am gestrigen Sonntag mit 4:3. Nach einer wahren Pokalschlacht zieht die Mannschaft in das Viertelfinale des AOK-Landespokals ein und kann sich somit zu den besten acht Mannschaften Brandenburgs in ihrer Altersklasse zählen.

Tatort: Sportplatz Wandlitz, Sonntag, der 3. Advent um 10.30 Uhr. Das erste Highlight erwartete die beiden Mannschaften bereits vor dem Anpfiff. Gemeinsam mit Einlaufkindern der Wandlitzer Jugend betraten sie vor rund 100 Zuschauern das Spielfeld der Eintracht-Arena. Hier leuchteten nicht nur die Augen der Kinder, auch die Spieler strahlten über das ganze Gesicht.

Das Spiel bot von Anfang an die Qualität, die zu erwarten gewesen war. In den ersten Minuten tasteten sich die Kontrahenten erst einmal ab, wobei Falkensee schon zu einigen Chancen kam. Den ersten Paukenschlag gab es aber dann durch die Wandlitzer Mannschaft. In der 5. Minute war es ein Freistoß von Adrian Welz, der aus etwa 25 Metern von halblinker Position durch den Strafraum hindurch in die untere linke Ecke zur 1:0-Führung einschlug. Zwar konnte ein gegnerischer Verteidiger seinen Fuß noch an den Ball bekommen, diesen aber nicht mehr entscheidend ablenken. Hiervon zeigten sich die Gäste aber wenig beeindruckt und versuchten, ebenso wie die Wandlitzer, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Nach einem missglückten Abstoß konnte der gegnerische Kapitän in der 12. Minute fast zum Ausgleich treffen, scheiterte aber am Wandlitzer Torwart, der somit seinen Fehler noch einmal ausbügeln konnte. Nur drei Minuten später war es dann aber soweit. Wieder hatte sich Kapitän Tom Fassbender aufgemacht und war dieses Mal erfolgreich. Aus 20 Metern setzte er den Ball passgenau in die linke untere Ecke zum 1:1-Ausgleich. Die Uhren waren wieder auf null gestellt und in der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Die Anstrengungen beider Mannschaften wurden immer wieder durch Fehlpässe gestört, die zumeist durch den kaputten Platz bedingt waren. In der 34. Minute war es dann fast wieder der Falkenseer Kapitän, der frei auf den Wandlitzer Schlussmann zulief. Kurz vor dem Strafraum wurde er aber noch von Innenverteidiger Steffen Henning gestoppt wurde, der sich aber nur mit einem Foul zu helfen wusste und die gelbe Karte sah. Den Freistoß aus 16 Metern Torentfernung konnte Torwart Florian Schweitzer gerade noch mit den Fingerspitzen an den Posten lenken, was Adrian Fischer die Chance gab, von der Linie zu klären und so die Führung der Gäste zu verhindern. Diese erhöhten in den letzten Minuten vor der Pause den Druck noch einmal, sodass sich vor allem die Hintermannschaft der Gastgeber immer wieder vor Problemen gestellt sah. In der 41. Minute hatte sich dann die gegnerische Nummer 18 nach einem Steilpass in den Rücken der Abwehr geschlichen und konnte aus fünf Metern zur 1:2- Führung für Falkensee treffen.

In der Pause wusste das Wandlitzer Trainerteam, dass noch nichts verloren war, und ermutigte ihre Mannschaft, ihr Spiel weiter durchzuziehen und genauso konzentriert zu Werke zu gehen, wie in Hälfte eins.

Die Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine, wobei sich die Wandlitzer in den folgenden Minuten deutlich motivierter zeigten, dass Spiel noch einmal auf ihre Seite zu ziehen. In der 52. Minute hieß es dann Elfmeter für die Eintracht, als Felix Fritzsche im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Der etatmäßige Elfmeterschütze der Wandlitzer trat selber an und verwandelte sicher zum 2:2- Ausgleich. Nun zeigten sich Gastgeber gewillt, das Spiel für sich zu entscheiden und schnürten die Mannschaft aus Falkensee am eigenen Strafraum fest. Diese schaffte es nur einige Konter, zu fahren, die aber allesamt verpufften. Die Gastgeber kamen zu einer Reihe von Torchancen, die nicht genutzt werden konnten. Zwischen dem Ausgleich und der 75. Minute bekamen die Zuschauer ein Handvoll Großchancen zu sehen, die nicht zum gewünschten Tor führten. In diese Drangphase hinein, schafften es die Gäste, aus dem Nichts heraus zur 2:3- Führung zu kommen. Nach einem Gewusel im Wandlitzer Strafraum heraus, lag der Ball in der 78. Minute plötzlich im Tor und die Gäste konnten jubeln. Fünf Minuten später brachte das Trainergespann dann Max Heyne für Verteidiger Paul Kregelin, und stellte in der defensive auf eine Dreierkette, um noch einmal alles nach vorne zu werfen. Diese Bemühungen schienen sich auszuzahlen. Nach einer Ecke kam Steffen Henning in der 85. Minute frei zum Schuss, der aber sensationell vom Gästekeeper pariert wurde. Nur zwei Minuten später wurde Stürmer Roman Schmidt in der 87. Minute auf die Reise geschickt, behielt frei vor dem Torwart die Nerven und schob zum erneuten Ausgleich ein. Noch in dieser Euphorie war es in der 89. Minute wieder Roman Schmidt, der den Ball vom gegnerischen Innenverteidiger erobern konnte und zum 4:3-Siegtreffer traf. Die Wandlitzer stellten in der Defensive sofort wieder um und waren nun darauf bedacht, dass Ergebnis über die Zeit zu bringen. Nach sechs langen Minuten Nachspielzeit war das Spiel dann endlich vorbei und die Freude riesengroß.

Durch großen Einsatz und viel Moral schlagen die A – Junioren den Brandenburgligisten und schaffen die Sensation. Die Aufgabe wird nicht leichter werden, aber die Mannschaft wartet jetzt gespannt auf ihren Gegner im Viertelfinale. Während Trainer Matthias Händler direkt vom Regionalligisten Energie Cottbus träumt, kann man wahrscheinlich auch von leichteren Losen sprechen. Vielleicht wird es ja die dritte Mannschaft aus der Brandenburgliga – und das Sprichwort ist ja bekannt: „Aller guten Dinge…!“

Die Jungs haben sich aber jetzt allemal eine kleine Winterpause verdient, bevor es im neuen Jahr, dann wieder von vorne losgeht. Mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde und vor allem der Herbstmeisterschaft stehen der Mannschaft alle Türen offen – vielleicht den Erfolg aus der letzten Saison zu wiederholen, wer weiß. Im Gespräch mit der moz nach dem gestrigen Spiel formulierte Trainer Händler das Saisonziel – als Aufsteiger in den Top 3 stehen!

In diesem Sinne verabschieden sich die A – Junioren aus dem Jahr 2017 und wünschen allen treuen Lesern gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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D2-Junioren ziehen ins Finale des Kreispokals ein

PokalfinaleHeute (03.05.) empfingen wir die Spielgemeinschaft (SG) Schönfließ im Halbfinale des diesjährigen Kreispokals auf unserem Rasenplatz. Aus einem Freundschaftsspiel im letzten Sommer kannten wir die Qualitäten des Gegners, die eine Spielklasse höher in der Kreisliga spielen. Um 17:15 Uhr eröffnete Schiedsrichter Zimmermann vor den Augen zahlreicher Eltern und Anhänger beider Mannschaften die mit Spannung erwartete Begegnung.

Und es ging gleich zur Sache. Mit dem Anpfiff arbeiteten beide Mannschaften auf absoluter Höchstleistung. Es wurde um jeden Meter und Ball gekämpft. Mit zunehmender Spielzeit hatten unsere Gäste die besseren Chancen und übernahmen mehr und mehr die Spielführung. Bei uns schlichen sich vermehrt Fehler ein, die von unseren Gästen gnadenlos ausgenutzt wurden. In der 8. und 10. Minute mussten wir gleich ein Doppelpack hinnehmen und schon stand es 2:0 gegen uns. Diese Entwicklung ging natürlich nicht ganz spurlos an uns vorbei. So hatten wir es uns nicht vorgestellt. Dabei waren die Fehler zu offensichtlich. Wir stand zu weit weg vom Gegner und arbeiteten nicht mehr konsequent zum Ball. Es musste also eine schnelle Antwort her, um die Schönfließer nicht in Euphorie zu bringen. Die Antwort kam von Ferdi mit einem schönen Pass in die Spitze auf Janni, der sich von seinen Bewachern lösen und den Ball mit links versenkte konnte. Wir waren wieder im Spiel zurück. Bis zur Halbzeit gab es zwar keine weiteren Tore; dafür aber schönen Powerfußball beider Teams.

In die Halbzeitpause analysierten wir den bisherigen Spielverlauf. Die Stimmung bei den Jungs war gut. Wir wussten, dass wir noch im Spiel waren und 30 Minuten Zeit hatten, um den Spielstand zu drehen.

Obwohl wir nach dem Anpfiff gleich richtig Gas gaben und gute Chancen hatten, waren es doch erstmal unsere Gäste, die nach einem Abwehrfehler zum 3:1 erhöhen konnten. Die Antwort unsererseits kam keine 4 Minuten später durch Tristan, der sich gut durchsetzen und den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen konnte. Unsere Gäste machten weiterhin Druck, obwohl sich bei einigen Spielern bereits erste Erschöpfungsanzeichen einstellten, was angesichts der enormen Laufleistung und Zweikampfquote auch nicht verwunderte. Doch die Mühe sollte sich lohnen; abermals erhöhten unsere Gäste in der 40. Minute zum 4:2. Unbeirrt vom Spielstand gaben unsere Jungs wirklich alles und schafften es tatsächlich das Spiel zu übernehmen. Immer wieder gelangten wir an den gegnerischen Strafraum. In der 42. Minute hämmerte Ferdi mit einem sehenswerten Fernschuss zum 4:3 ein. In der 48. Minute wurde Tristan im gegnerischen Strafraum gefoult und es gab seit Monaten den ersten Strafstoß für uns. Ferdi verwandelte sicher zum 4:4. Damit hatten zu diesem Zeitpunkt niemand mehr gerechnet. Schönfließ drückte nicht mehr richtig und so ergaben sich mehr und mehr Anspielstationen für uns. Wir konnten jetzt besser über beide Flügel variieren und uns Chancen erarbeiten. Und dann war es Tristan, der mit seinem Doppelpack in der 52. und 55. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Euphorisiert von der Spielwendung kämpften unsere Jungs bis an den Rand der Erschöpfung. Traumhaft auch das letzte Tor der Begegnung. Ferdi konnte sich erfolgreich über links durchsetzen und einen mustergültigen Pass zu Janni rüberschieben, der mit seinem Tor zum Endspielstand von 7:4 sorgte. Die Sensation war perfekt. Wir stehen im Finale.

Fazit:

Warum eigentlich den Fernseher einschalten und Champions League schauen, wenn man auch schon am Vorabend ein absolut geniales Pokalhalbfinale live miterleben kann? Was beide Teams heute auf dem Rasen gezeigt haben, verdient allergrößten sportlichen Respekt. 60 Minuten Powerfußball und insgesamt 11 Tore bekommt man im Meisterschaftsalltag nicht jedes Mal geboten. Unsere Gäste haben sich sehr gut präsentiert und durchdachten Fußball gespielt. Über weite Teile der ersten Halbzeit waren sie das spielbestimmende Team mit den besseren Chancen. Mit unbändigem Siegeswillen schafften es unsere Jungs, über sich hinaus zu wachsen und das Spiel zu drehen. Entsprechend groß war die Freude bei den Jungs, Eltern und im Trainerteam. Es war ein langer und harter Weg bis ins Finale. Am Ende haben wir uns als junges und unterklassiges Team gegen 53 andere Mannschaften der Kreisklasse und Kreisliga im gesamten Fußballkreis Oberhavel-Barnim durchsetzen können. Das ist ein unglaublicher Erfolg und zeigt, dass wir gemeinsam den richtigen Weg gegangen sind.

Zum Wandlitzer Sensationsteam gehörten: Jannick (TW), Oski, Theo, Thomas, Thorben, Tobi, Tristan (3), Ferdi (2), Maurice, Robi, Richie und Janni (2).

E1-Junioren erleiden knappe Niederlage im Pokalspiel am 17.03.2015 gegen TuS Sachsenhausen

Heute (17.03.2015) ging es bei frühlingshaften Temperaturen nach Sachsenhausen zum Pokalspiel. Vor 3 Wochen standen sich beide Mannschaften schon einmal im Testspiel gegenüber. Damals überzeugten die Sachsenhausener mit einem deutlichen 5:1. Wie würde es wohl heute ausgehen?

Das Spiel wurde um 17:00 Uhr auf einem Nebenplatz des ELGORA-Stadions angepfiffen. Die Platzanlage hatte noch sehr unter den Nachwirkungen des Winters zu leiden. Kaum Rasen und ziemlich holprig. Nach einer Minute stand es bereits 1:0 für unsere Gastgeber. Gleich den ersten Angriff hatten wir schlichtweg verschlafen. Danach konnten wir das Spiel stabilisieren. Sachsenhausen immer im Vorwärtsgang, was uns aber auch die Möglichkeit zum Kontern gab. In der 9. Minute konnte sich schließlich Ferdi nach einem Zuspiel von Maurice mit dem Ball am Fuß von seinem Gegenspieler lösen und den Ball wunderschön versenken. Auf einmal war das Spiel wieder offen. Doch dann sorgte eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung für mächtig Unruhe am Spielfeldrand. Unser Clemens hatte einen Abstoß über die Mittellinie gesetzt, was zu einem indirekten Freistoß führte. Der ausführende Sachsenhausener Spieler schoss den Ball allerdings direkt ins Wandlitzer Tor. Was für uns und viele der Beteiligten am Spielfeldrand klar schien, sah der Unparteiische anders. Er gab das Tor, weil er wahrgenommen haben will, dass Clemens doch noch den Ball berührt habe. Die Entscheidung sollte uns noch bis zum Spielabpfiff beschäftigen. In der 22. Minute konnten die Sachsenhausener dann ihre Führung zum 3:1 ausbauen.

Die Halbzeitpause nutzten wir für eine kurze Spielanalyse. Natürlich beschäftigte die Jungs und uns die offensichtliche Fehlentscheidung. Trotzdem fanden wir schnell zur gewohnten Ordnung zurück. Wir fanden, dass die Jungs eine gute erste Halbzeit gespielt hatten. Sachsenhausen wirkte leicht spielbestimmend; aber wir hatten auch unsere Chancen. Wir ermahnten die Jungs noch einmal zu größter Wachsamkeit bei der Verteidigung. Insbesondere forderten wir eine konsequente Arbeit zum Ball.

In der 2. Halbzeit kamen Jannis, Robi und Tristan zum Einsatz. Die Jungs setzten unsere Vorgaben gut in die Praxis um. Sachsenhausen kam nicht mehr so gut zum Spielaufbau wie in der 1. Halbzeit. Wir standen viel dichter am Mann. Und dann zeigte die konsequente Arbeit zum Ball endlich Früchte. Jannis bekam in der 30. Minute die Möglichkeit zum Konter. Mit einem tollen Sprint und viel “Biss” versenkte er den Ball mit der Pieke und plötzlich stand es nur noch 3:2. Die letzten 20 Minuten blieben spannend, denn wir hatten mehrere gute Möglichkeiten, um auszugleichen. Letztlich konnten wir aber die sich bietenden Chancen nicht verwerten. So blieb es bis zum Abpfiff beim Spielstand von 3:2 für Sachsenhausen.

Fazit:

Mit TuS Sachsenhausen haben wir einen schweren Gegner zugelost bekommen, der im Ligaspielbetrieb bislang ungeschlagen ist. Wir wussten also, was auf uns zukommt. Trotzdem haben wir die Herausforderung angenommen und gut mitgehalten. Keine Spur von Zurückhaltung oder übermäßigen Respekt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und dadurch spannend bis zur letzten Sekunde. So sollen Pokalspiele auch sein! Am Ende war es eine knappe und unglückliche Niederlage für uns. Als Mannschaft haben wir uns aber bestens präsentiert und einen guten Ball gespielt. Als fairer Verlierer gratulieren wir TuS Sachsenhausen zum Einzug in das Viertelfinale des diesjährigen Pokals.

Für Wandlitz haben heute tapfer gekämpft: Clemens (TW), Theo, Oski, Ferdi (1), Maurice, Richie, Janni, Robi, Jannis (1) und Tristan.

E1-Junioren mit Arbeitssieg ins Achtelfinale des Kreispokals

Im Pokalspiel am 04.03.2015 gegen die SG Joachimsthal/Friedrichswalde konnten unsere Jungs einen richtigen Arbeitssieg erkämpfen. Die äußeren Bedingungen waren alles andere als optimal. 5 Grad, einsetzender Nieselregen und ein gut durchweichter Platz kosteten viel Kraft. Die 1. Halbzeit war geprägt von viel Laufarbeit auf beiden Seiten. Erst in der 17. Minute konnte sich Jannis im Sturm lösen und den Ball zum Führungstreffer versenken. Das war zwar gut für den Kopf; aber eine echte Beruhigung war es noch nicht. Wir hatten immer wieder Probleme, den Ball zu kontrollieren und genaue Pässe zu spielen. So blieb es weiterhin spannend bis zum Halbzeitpfiff.

In der 2. Halbzeit nahmen wir einige Umstellungen vor. David in den Sturm, Robi ins rechte Mittelfeld und Tristan auf die linke Seite. Unsere Jungs kamen mit viel Elan aus der Halbzeitpause und konnten den Anpfiff kaum erwarten. Entsprechend druckvoll sahen die folgenden Minuten auch aus. Einen ersten Versuch über links konnten die Joachimsthaler noch parieren; im 2. Angriff konnte sich Tristan schließlich von seinem Gegenspieler lösen und den Pass lehrbuchmäßig in den Strafraum auf David lenken, der nur noch den Fuß hinhalten brauchte und zum 2:0 erhöhte. Sehr schön. Doch die Lauferei kostete viel Kraft und so schlichen sich mehr und mehr Fehler in das Wandlitzer Spiel ein. Folgerichtig erzielten unsere Gastgeber den Anschlusstreffer, was die Joachimsthaler richtig beflügelte. Wir hatten in den kommenden Minuten doch so unsere Schwierigkeiten, wieder zu einem sicheren Spiel zurückzufinden. Joachimsthal spielte druckvoller und arbeitete besser zum Ball. So manche brenzlige Situation musste Jannick, der heute unsere Nr. 1 war, bereinigen. Die Entscheidung brachte schließlich ein schöner Konter durch Jannis zum 3:1. Mit zahlreichen weiteren von uns ungenutzten Chancen konnten wir den Spielstand dann bis zum Abpfiff halten.

Fazit:

Joachimsthal hat uns heute viel abverlangt und nichts verschenkt. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss für ihr Ziel. So sahen wir wieder ein spannendes Fußballspiel. Auf Wandlitzer Seite sah besonders das Zusammenspiel zwischen Offensive und Defensive gut aus. Offensichtlich hat die Mannschaft den Wechsel von der Halle aufs Feld gut überstanden. Mit dem heutigen Sieg sind wir ins Achtelfinale des Pokals eingezogen, das am 17.03.2015 ausgetragen wird. Unser nächster Gegner wird dann TuS Sachsenhausen sein. Das Spiel findet in Sachsenhausen statt.

Alles für die Eintracht gaben heute: Jannick (TW), Jannis (2), David (1), Ferdi, Tristan, Janni, Richard, Robi, Theo und Oski.

E2-Junioren im Pokalspiel am 21.09.2013 gegen die SG Klosterfelde/Zerpenschleuse eine Runde weiter

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Im Pokalspiel waren die E2-Junioren heute Gäste der SG Klosterfelde/Zerpenschleuse. Das Spiel fand auf dem Rasenplatz in Zerpenschleuse statt. Für uns wieder eine Premiere, denn bislang hatten wir dort noch nicht gespielt. Die Platzanlage und die Sporthalle sehr schön hergerichtet und gepflegt. Die Eintracht heute durch einige Spielerausfälle und die Unterstützung von Ferdi und Benni in der Landesliga personell etwas angeschlagen und zudem ohne “Stammtorwart”. So mussten wir etwas improvisieren. Thorben übernahm die 1. Halbzeit im Tor und Tobi die 2. Halbzeit. Bedingt durch die bisherigen Spielergebnisse der laufenden Saison war die Eintracht unfreiwillig in die Favoritenrolle gedrängt. Aber konnte die Mannschaft den Erwartungen auch gerecht werden?

Bereits kurz nach dem Anpfiff zeigten sich die ersten Tücken auf dem Platz. Der Rasen feucht, hoch gemäht und mit reichlich Restschnitt durchsetzt. Der Ball war schwer unter Kontrolle zu bringen und wollte auch nicht so richtig rollen. Das kostete natürlich Kraft. Hinzu kamen der eine oder andere Ausrutscher auf dem glatten Untergrund. Doch nach einigen Minuten hatten sich die Jungs an das Terrain gewöhnt und begannen ihren Spielaufbau. Die Eintracht ständig im Vorwärtsgang und das sollte sich lohnen. Zunächst konnte Janni kurz hintereinander 2 x das Runde versenken. Im weiteren Verlauf erzielten Hans und Robi die nächsten Tore für die Eintracht zum Spielstand 4:0. Doch dann waren unsere Gastgeber am Zuge. Es hatte sich schon die ganze Zeit abgezeichnet, dass wir die Nr. 2 unserer Gastgeber nicht aus den Augen lassen durften. Und dann passierte es trotzdem. Eine kleine Unachtsamkeit bescherte dem flinken Angreifer aus Klosterfelde eine Torchance, die er sich nicht nehmen ließ und sicher zum 4:1 Anschlusstreffer nutzte. Die Eintracht bekam den Ausrutscher aber schnell wieder in den Griff und konnte mit geschicktem Passspiel und Kampfgeist das Spiel wieder an den gegnerischen Strafraum verlagern. Mit weit vorgerückter Verteidigung bekam Oski die Möglichkeit zum Schuss aus der 2. Reihe und konnte dadurch die Wandlitzer Führung zum 5:1 auszubauen. Kurz vor der Halbzeitpause bekamen unsere Gastgeber noch eine Chance zum Kontern. Und wieder war es die Nummer 2, die durch unsere Verteidigung schlüpfte und ein schönes Tor erzielen konnte. Mit dem Spielstand von 5:2 ging es in die Halbzeitpause.

Wir waren mit dem bisherigen Spiel der Jungs sehr zufrieden, so dass es in gleicher Aufstellung weiterging. Lediglich Thorben und Tobi tauschten im Tor. Alles, was wir sehen wollten, haben die Jungs gezeigt. Variantenreiches Passspiel und Kampfgeist. Insofern war alles sehr entspannt.

Die 2. Halbzeit gehörte dann komplett der Eintracht. Leider verletzte sich Robi gleich zu Beginn der 2. Halbzeit und musste ausgewechselt werden. Theo übernahm das rechte Mittelfeld und Thorben die rechte Abwehr. Zunächst baute Theo mit einem schönen Tor die Wandlitzer Führung zum 6:2 aus. Dann war es Hans, der zum 7:2 erhöhen konnte. Das Tor unserer Gastgeber stand unter Dauerbeschuss. Viele kritische Situationen konnte dabei Danilo G., der gegnerische Torwart, noch klären. Für Theo, der sich noch viele Torchancen erspielen konnte, war der Kasten aber heute irgendwie zugenagelt. Manchmal soll es einfach nicht sein. Und auch Tristan, der über die linke Seite ackerte und sich schöne Zweikämpfe mit guter Ballführung lieferte, führte kein Weg ins Tor. Ein heftiger Pfostenkracher und mehrmals knapp daneben. So ist das eben im Fußball. Das letzte Tor für die Eintracht erzielte dann der wieder genesene Robi zum Endspielstand von 8:2 für die Eintracht.

Fazit:

Die Eintracht wurde heute ihrer Favoritenrolle gerecht. In einem auf beiden Seiten fairen Spiel konnten sich unsere Jungs heute verdient als Sieger durchsetzen. Das macht natürlich Spaß. Wir dürfen das Spielergebnis aber nicht überbewerten!!! Die SG Klosterfelde/Zerpenschleuse ist eine junge Mannschaft mit Spielern der Jahrgänge 2003-2006. Angesichts dieses Umstandes verdienen die sportliche Leistung und die 2 Tore unserer Gastgeber wirkliche Anerkennung. Auf Wandliter Seite hat besonders der Teamgeist und das Zusammenspiel gefallen. Danke an Thorben und Tobi für die Übernahme der Torwartrolle. Von Andreas, Wolfgang und mir ein ganz dickes Lob zu Eurem heutigen Erfolg !!! Damit sind wir im Pokal eine Runde weiter.

Für Wandlitz haben heute erfolgreich gekämpft: Arne, Robi (2), Thorben, Oski (1), Theo (1), Tristan, Hans (2), Janni (2) und Tobi.

F1-Junioren unterliegen knapp Preußen Eberswalde im Halbfinale des Pokalsiels am 04.06.2013

Bei schönstem Fußballwetter ging es heute in die Kreisstadt zum Halbfinale des Pokalspiels gegen Preußen Eberswalde. Beide Mannschaften haben sich in der Vergangenheit immer wieder spannende Vergleiche geliefert. Unsere Gastgeber aber heute in der klaren Favoritenrolle, denn sie haben sich zuvor, dank einer überragenden Rückrunde, souverän die Meisterschaft gesichert. Der Weg bis in dieses Halbfinale war für die Eintracht kein leichter, denn es mussten zuvor spielstarke Gegner, wie die SG Schwanebeck und Rot-Weiß Werneuchen bezwungen werden.

Pünktlich um 17:30 Uhr dann der Anpfiff des Unparteiischen. Gespielt wurde auf dem versandeten Kunstrasenplatz. Beide Mannschaften von Beginn an offensiv und druckvoll. Die Platzverhältnisse sorgten für ein schnelles Spiel. Die ersten Akzente setzten aber unsere Gastgeber, die praktisch für eine Dauerbeschäftigung unserer Verteidigung sorgten. Letztendlich konnten diese Angriffe abgewehrt werden und im Konter zeigte die Eintracht, dass sie jederzeit torgefährlich ist. Mit zunehmendem Spiel sahen die Preußen allerdings im Spielaufbau und in der Ballbehauptung etwas besser aus, als die Eintracht. Folgerichtig gingen unsere Gastgeber zur Mitte der 1. Halbzeit durch eine kleine Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr in Führung. Wenige Minuten später spielte sich Ferdi auf der linken Seite eine sehr gute Möglichkeit zum Torabschluss heraus. Der hart und präzise geschossene Ball wurde allerdings durch eine Glanzparade des Preußen-Keepers ins Aus befördert. Aber auch Clemens im Tor der Eintracht konnte zeigen, das er heute vollkommen zurecht unsere Nummer 1 war. Auch er parierte in professionell mehrere Torschüsse unserer Gastgeber. Die 20 Minuten waren dann schnell vorbei und so ging es mit dem Spielstand von 1:0 für Preußen in die Halbzeitpause.

Die Pause nutzten wir zu einem kurzen Resumee des Spielverlaufs. Auch wenn Preußen das technisch bessere Spiel zeigte, konnten wir gut gegenhalten und bekamen unsere Chancen, die allerdings nicht verwertet wurden. Trotzdem signalisierten die Jungs, dass sie mit Spaß und Kämpferherzen dabei sind. Wir nahmen nur geringfügige Veränderungen in der Aufstellung vor.

In der 2. Halbzeit sollte es dann noch richtig spannend werden. Beide Mannschaften waren jetzt bemüht, ihr gesamtes Potential abzurufen. Gute Laufarbeit, tolle Dribblings, Manndeckung und Zweikämpfe; alles war zu sehen. Gleich in den ersten Minuten wurde Ferdi bei einem laufenden Angriff kurz vor Eintritt in den Strafraum zu Boden gebracht, so dass der Unparteiische auf Freistoß entschied. Leider wurde diese Chance von uns nicht genutzt. Und schon war der Ball wieder vor dem Wandlitzer Tor. Die Wandlitzer Abwehr wirkte ungeordnet, so dass die Preußen ihre Führung zum 2:0 ausbauen konnten. Aus Sicht der Eintracht gab es dann noch eine schöne Szene. Ferdi konnte sich aus der Mitte weit auf der linken Seite durchsetzen. Dank seiner Beidfüßigkeit konnte er aus dieser schwierigen Position eine mustergültige Flanke auf den Kopf von Robert abfeuern, der allerdings vergab. Was im Training bereits gut klappte, sollte heute einfach nicht gelingen. Es waren aber solche Akzente, die dafür sorgten, dass die Eintracht noch einmal Fahrt aufnahm. in der 38. Spielminuten konnte sich schließlich Benni, der nun offensiv eingesetzt war, kraftvoll von seinen Begleitern absetzen und den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen. So wurde es in den letzten Spielsekunden noch einmal richtig spannend, bevor der Unparteiische abpfiff.

Fazit:

Das technisch bessere Spiel zeigten unsere Gastgeber, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und aufgrund der Chancenverwertung verdient gewonnen haben. Dazu unseren Glückwunsch !!! Die Eintracht hielt heute sehr gut gegen, so dass es wirklich bis zum Schluss spannend blieb. Auch wenn es mit dem Einzug ins Pokalfinale nicht geklappt hat, gibt es keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Gegen den amtierenden Kreismeister in der höchsten Spielklasse der F-Junioren knapp zu unterliegen, ist ein mehr als deutlicher Beleg für eine gute sportliche Leistung. Deshalb vom gesamten Trainerteam eine große Anerkennung. Wir wünschen beiden Pokalfinalisten; dem FSV Bernau und Preußen Eberswalde, viel Erfolg am kommenden Samstag in Ahrensfelde. Möge der Bessere gewinnen !!!

Für Wandlitz haben heute stark gekämpft: Clemens (TW), Oski, Theo, Ferdi, Benni, Jannick, Janni, Robi, Tristan und Tobi.